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Wie pflege ich meine Matratze richtig?

Unsere Schlafberater und Auslieferfahrer haben die fünf wichtigsten Ratschläge zur Pflege einer Matratze zusammengetragen, die sie täglich ihren Kunden geben, ob in der Online-Hotline, unserem Store in Geislingen oder bei der Auslieferung im Schlafzimmer des Kunden. Hier kommen unsere fünf Tipps aus erster Hand: Beherzigt man sie verlängert dies die Lebensdauer Ihrer Matratze und Sie haben zudem stes eine hygienische Schlafumgebung. 

 

1. Waschen Sie den Matratzenbezug alle vier Jahre

Heutzutage sind nahezu alle Matratzen mit einem waschbaren Bezug ausgestattet. Prüfen Sie jedoch stets vor der Wäsche, ob Ihr Matratzenbezug waschbar ist und beachten Sie strikt die individuelle Pflegekennzeichnung des Herstellers! Das Pflegeetikett befindet sich meist an der Innenseite des Bezuges. Wir empfehlen bei unseren waschbaren Matratzenbezügen eine Wäsche nach vier Jahren. Verwenden Sie hierfür Flüssigwaschmittel ohne optische Aufheller. Eine sehr geringe Menge des Waschmittels reicht bereits aus: die Menge eines Fingerhutes. Auf Pulverwaschmittel sollten Sie an dieser Stelle verzichten, da sich das Pulver nicht richtig verteilt und letztendlich nicht vollständig ausgewaschen wird. Öffnet man unsere waschbaren Matratzenbezüge ergeben sie zwei Teile, sodass Matratzenbezüge bis zu einer Größe von 100 cm in Standard-Haushaltswaschmaschinen gewaschen werden können. Beachten Sie jedoch stets individuell die maximale Zuladungsfähigkeit Ihrer Waschmaschine. Überladene Waschmaschinen führen schnell zu einer Unwucht, welche die Maschine beschädigen kann. Bezüge, die breiter sind als 100 cm müssen in eine Reinigung gegeben werden. Der Bezug sollte nach der Wäsche nie in den Trockner gegeben werden. Trocknen Sie den Bezug hängend in einem warmen Raum oder geschützt an der frischen Luft.     



2. Wenden und/oder drehen Sie die Matratze mindestens alle zwei Monate 

Wird eine Matratze nur einseitig genutzt, führt dies früher oder später zur sogenannten Kuhlenbildung in der Matratzenmitte. Um für eine gleichmäßige Abnutzung der Matratze zu sorgen sollte die Matratze in regelmäßigen Abständen gewendet werden. Dies garantiert die Ausnutzung der maximal möglichen Lebensdauer der Matratze. Wir raten dazu die Matratze alle zwei Monate zu wenden, also die Matratzenoberseite auf den Lattenrost zu legen. Außerdem sollte die Matratze gedreht werden, d.h. jener Bereich der nahe des Kopfteils des Bettgestelles lag sollte an das Fußende des Bettgestelles. Variieren Sie hier ein wenig: Wenden Sie die Matratze einmal, ein anderes Mal drehen Sie die Matratze nur, wieder ein anderes Mal wenden und drehen Sie die Matratze. Die meisten Matratzen besitzen keine Sommer- und Winterseite, sodass die Matratze auf beiden Seiten verwendet werden kann. Bei nahezu allen Matratzen hat es keine Auswirkungen auf den Liegekomfort wenn man sie dreht - auch bei einer sogenannten 7-Zonen-Matratze nicht: Die Zonen von oben wiederholen sich identisch nach unten. Sie spiegeln sich sozusagen im Beckenbereich (der mittleren Zone).


3. Verwenden Sie einen Schoner zwischen Lattenrost und Matratze

Der Körper gibt pro Nacht ca. einen Liter Feuchtigkeit ab: Ein Matratzenschoner verhindert, dass der Schweiß und die darin enthaltenen Salze durch das dünne Spannbetttuch ungehindert in die Matratze gelangen. Ein Matratzenkern wirkt wie ein Spülschwamm: Dort wo er feucht wird wird er weich - kommen eine unzureichende Belüftung und eine unzureichende Unterfederung hinzu führt dies schnell zur Ausbildung einer Kuhle in der Matratze. Der Schoner bildet hier eine zusätzliche, schützende Barriere. Zudem sorgt der Schoner dafür, dass kein Staub von unten an die Matratze gelangt. Ein nicht minder wichtiger Grund ist, dass die Gummielemente des Lattenrostes nicht nach einigen Jahren farbige Rückstände an der Matratze hinterlassen. Zudem wird verhindert, dass die Leisten des Lattenrostes bzw. die sogenannten Teller des Tellerrahmens an der Matratze reiben und für ein Abnutzen des Matratzenbezuges sorgen. Aber aufgepasst: Verwenden Sie jedoch bitte keine mehr als zwanzig Jahre alten Matratzenschoner. Diese sind meist 1,5-2 cm dick, recht schwer und vor allen Dingen wenig Luft durchlässig, sodass sie die Belüftung der Matratze verhindern. Heute gibt es dünne, luftdurchlässige Matratzenschoner mit Noppen an der Unterseite die das Verrutschen des Schoners verhindern, wie z.B. den dormabell Matratzenschoner.    


4. Vermeiden Sie starkes Schwitzen auf der Matratze

Schwitzen vermeiden? Viel verlangt! Vor allem, wenn man generell zum Schwitzen neigt. Dennoch gibt es Maßnahmen, die in unserem Einflussbereich liegen um das Schwitzen im Bett zu verhindern oder zumindest zu verringern. Der Schweiß ist der natürliche Feind der Matratze - insbesondere des Matratzenkerns. Schweiß und im Speziellen das im Schweiß enthaltene Salz schadet dem Matratzenschaum bzw. verringert dessen Lebensdauer. Benutzen Sie eine Bettdecke die zu Ihrem persönlichen Wärmebedarf passt. 80% des Mikroklimas eines Bettsystems ist abhängig von der Bettdecke! Wenn Sie leicht schwitzen verwenden Sie eine eher leichte, weniger stark gefüllte Bettdecke.   


5. Sorgen Sie für eine optimale Belüftung der Matratze

Das Bettgestell sollte idealerweise nach unten offen sein, sodass nicht nur von oben, sondern auch von unten Luft an die Matratze gelangen kann. Wenn Sie ein Bettgestell mit einem integrierten Bettkasten haben, so sollte dieser zumindest Lüftungsschlitze oder Lüftungsbohrungen haben. Zudem sollten Sie nicht zu viel Dinge unter dem Bett lagern - im Idealfall gar nichts. Wenn Sie nicht umhin kommen den Stauraum unter dem Bett zu nutzen, achten Sie darauf, dass die Gegenstände unter dem Bett direkten Kontakt mit der Matratze haben. Eine Winterbettdecke, die über den Sommer unter dem Lattenrost gelagert wird und die Matratze berührt, kann beispielsweise schnell zu Schimmelbildung an der Matratze und der Bettdecke führen.     

 

 

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